Tag 13: Raudsilla nach Riga

Nach der doch sehr gelungenen Party, mussten wir ein wenig länger auf dem Campingplatz stehen, bis wir wieder unser Auto bewegen durften.

Gegen 13 Uhr starteten wir dann den Motor und es ging in Richtung Riga. Davor galt es noch die Tagesaufgabe zu erledigen. Wir mussten ein altes Gefängnis finden, das durch das Aufstauen eines Flusses überflutet wurde. Kann schon mal passieren. Jetzt ist in den Ruinen schwimmen und die Seele baumeln lassen angesagt. Etwas erschwert wurde die Aufgabe in diesem See zu schwimmen, durch ein Festival, das zurzeit dort stattfindet weshalb der Platz zum Großteil eingezäunt ist. Die netten Mädels am Eingang verwiesen uns aber auf einen Berg dort könnten wir wenigstens runter schauen. Wie der Zufall es so will konnte man von dort oben zum See laufen.

An diesem See zu stehen war einfach der Hammer, nur das Wasser war etwas kalt. Nachdem wir eine Runde baden waren machten wir uns entlang des Zaunes auf den Rückweg. Wir alle wissen nicht wie, aber auf einmal standen wir auf dem Festival Gelände. Daher schlenderten wir zum normalen Ausgang hinaus. Die zwei Mädels,  die uns den Tipp gaben schauten etwas verdutzt, aber sagten nichts und lächelten nur.

Nun verabschiedeten wir uns von den beiden Jungs aus Mainz und fuhren auf direktem Weg nach Riga. Was uns seit Russland nicht mehr los lässt sind die wilden Überholmanöver auf den Straßen, egal ob in Estland oder Lettland, die haben alle eine an der Waffel.

Der direkte Weg

In Riga selbst stellten wir uns auf den Citycampingplatz in der Stadt direkt am Fluss. Eigentlich ein super Spot, die Stadt zu erkunden, aber die doch etwas fortgeschrittene Zeit, das Wetter und unser Gemütszustand hielten uns davon ab und wir gingen einfach schlafen.

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